Kleine Chronik

Die Faschingsgesellschaft Cyrenesia ist eine Gruppierung innerhalb der Abteilung „Die Unentwegten“ im ASV Zirndorf.

 

Die Geschichte der Gesellschaftsabteilung „Die Unentwegten“ im ASV Zirndorf

Grundsatz des Antrages der am 22.11.1953 in der Gründerversammlung verlesen wurde:

„Der wunde Punkt unseres Vereins ist nach wie vor der Zusammenhalt zwischen den einzelnen Abteilungen. Es herrscht eine Kluft, die besorgniserregend ist. Das gesellschaftliche Leben im Verein ist eine große Gelegenheit, hier einen Wandel zu schaffen. Dies kann aber nur geschehen, wenn das gesellschaftliche Geschehen im Verein belebt wird. Aus dieser Erkenntnis haben sich die Mitglieder gefunden, die durch die Gründung einer Gesellschaftsabteilung helfen wollen.“

Im Rahmen dieser Versammlung, bei der ca. 40 Mitglieder anwesend waren wurde Fritz Böhm zum Abteilungsleiter, Emil Stillkrieg zum Kassier und Karl Gögelein zum Schriftführer gewählt.

Spontan erklärten viele Anwesende ihren Beitritt zur „Gesellschaftsabteilung“ auch für Ehefrauen, so zählte die Abteilung bereits zum Ende der Versammlung 53 Mitglieder.

Seit dem Ende der Versammlung wurden monatliche Treffen („Turnus“) abgehalten, in denen dann gemeinsame Vereinsveranstaltungen und Fahrten geplant und organisiert wurden.

Im Jahre 1956 wurde (eigentlich mehr zum Spaß) das 1. Prinzenpaar im ASV inthronisiert. Den beiden Karl und Julie Gögelein standen bereits ein Elferrat, eine Prinzengarde mit sechs Mädchen, ein Hofmarschall und ein Tabourmajor zur Seite.

10 Jahre nach der Gründung der Faschingsgesellschaft wurde dann auch die Theatergruppe geboren, die über viele Jahre im ASV Zirndorf mit Laienschauspielern für gute Unterhaltung sorgte.

 

Die Geschichte der Faschingsgesellschaft „Cyrenesia“ im ASV Zirndorf

Die Faschingsgesellschaft Cyrenesia ist sozusagen ein „Kind“ der Gesellschaftsabteilung. Als 1956 erstmals innerhalb eines Faschingsballes nur so zum Spaß ein Prinzenpaar präsentiert wurde, ahnte wohl niemand, was für eine große Gruppe daraus werden würde und welchen enormen Erfolg sie heute bei einem faschingsbegesiterten Publikum hat.

Lange Jahre, fast Jahrzehnte, blieb die Cyrenesen-Mannschaft klein und überschaubar. Elferrat, Prinzengarde mit 6-8 Mädchen und das Prinzenpaar bildeten den Hofstaat.

Ab und zu gab es auch mal ein Männerballett, erste kleine Tanzeinlagen wurden präsentiert und natürlich und vor allem Büttendreden. In den Anfangsjahren holte man sich noch auswärtige Büttenredner, dann entdeckten etliche Akteure aus den eigenen Reihen hier ihr Talent und das Programm konnte mit ausschließlich eigenen Kräften bestritten werden.

Ab 1982 fanden auch Damen, so genannte Hofdamen, Aufnahme in den Hofstaat und bereicherten das Bild. Heute haben wir zwar beim Einmarsch noch viele Elferräte dabei, ein Großteil verlässt aber im Verlauf einer Prunksitzung die Bühne, um in den Showtanzgruppen, im Männerballett oder in der Bütt aufzutreten.

In den 80er und 90er Jahren stießen viele Damen mit neuen Ideen zu uns, so wurde erst eine „große“ Showtanzgruppe ins Leben gerufen, es folgte die Gründung einer Juniorengarde und einer Kindergarde. Diese beiden Gruppen zeigen inzwischen neben dem traditionellen Gardetanz auch einen Showtanz. Die Prinzengarde ist inzwischen auf über 20 mädchen angewachsen, ein tolles bild und eine Freude für jedes Prinzenpaar. Zwei weitere große Showtanzgruppe etablierten sich und das Männerballett ist sowieso seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres Programms. Solotänzerinnen und Playback-Showeinlagen sind ebenso nicht mehr aus dem Programm wegzudenken. All diese Programmpunkte geben unseren prunksitzungen heute eine besondere Note und wir sind sehr stolz, dass alle Darbeitungen ausschließlich mit eiegenen Akteuren – inzwischen rund 150 – 170 Aktive – bestritten werden. Wir haben das große Glück, keine teuren Gastauftritte finanzieren zu müssen und bieten unserem Publikum nach dessen eigener Aussage jedes Jahr eine „Supershow“.

Doch alles wäre nicht so zu präsentieren, wenn unsere Techniker, inzwischen sieben an der Zahl, nicht für Licht und Ton sorgen würden.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch unsere Paul-Metz Halle, denn gerade in diesem schönen Rahmen kommt alles wunderbar zur Geltung.

Auch wenn in früheren Jahren manches ASV-Mitglied etwas „sauer“ war, als wir unsere Wiege, das ASV-Heim für unsere Sitzungen nciht mehr nutzen konnten, sieht heute jeder ein, dort ist der Saal einfach zu klein, um ein derart vielfältiges Programm zu zeigen.

Doch wir verleugnen nie, dass wir vom ASV Zirndorf kommen und dort unsere Trainingszentrum und die „Urheimat“ ist.